Methoden

Heute stehen eine Vielzahl von Methoden, Werkzeugen und Technologien dem Wissensmanager zur Verfügung. Welche konkrete Auswahl getroffen wird, richtet sich nach den angestrebten Zielen, den Herausforderungen und dem jeweiligen Unternehmens- oder Organisationskontext. So ist z.B. das Wissen über Prozessabläufe oder Produkte anders zu vermitteln als Erfahrungswissen. Oder zur Wissensverteilung werden andere Werkzeuge genutzt, als zum Wissenserwerb oder zur Wissensbewertung.

Eine maßgebliche und in vielen Zusammenhängen zielführende Methode zur Darstellung und Bewertung von Wissen ist die Wissensbilanzierung. In Deutschland tritt vor allem die „Wissensbilanz – Made in Germany“ in Erscheinung. Sie wurde vom  Competence Center Wissensmanagement am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin entwickelt. Der Arbeitskreis Wissensbilanz hat dann die „Wissensbilanz – Made in Germany“ mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie seit 2003 stets weiter entwickelt und zur breiten praktischen Anwendung gebracht.

Professionelles Wissensmanagement schafft das notwendige Umfeld, um eine optimierte Wissensnutzung zu ermöglichen. Bei der Aufgabe die Wirksamkeit von individuellem und organisationalem Wissen zum Ausbau des Geschäftserfolges systematisch zu erhöhen, wird die Wissensidentifizierung, der Wissenserwerb, die Wissensentwicklung sowie die Verteilung und Bewahrung von Wissen betrachtet, um aus dem richtigen Handeln Kompetenz und Wettbewerbsvorteile abzuleiten. Professionelles Wissensmanagement verankert dazu bestimmte Aktivitäten in den vorhandenen Prozessen. Es wird kein neuer, eigener und getrennter Prozess aufgesetzt. Vielmehr sind es häufig kleine Dinge, die den Unterschied machen und somit den produktiven Einsatz von Wissen fördern.

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